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Anwenderbericht - versiondog im Einsatz bei thyssenkrupp Automotive

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REFERENZ THYSSENKRUPP

REFERENZ THYSSENKRUPP zen versiondog ebenfalls ein- dann kann das für den Zulieferer nicht verkehrt sein. Der „Tag der Entscheidung“ kam schneller als befürchtet. Die Vorderachsen-Linie hae einen Sllstand. Dau-er: dreieinhalb Stunden. Dazu muss man wissen: Eine Produkonsminute kostet auf dem Werksgelände 7.000 Euro. Im Rahmen der Fehlerbehebung wurden zentrale SPSen von der Stromversorgung getrennt, was den Verlust der Aktualwerte zur Folge hae. Da die Steuerungen bis dato manuell und darum nur alle sechs Mona-te gesichert wurden, merkten die Verantwortlichen bei der Wiederinbetriebnahme der Linie, dass die Pro- „Dass die Backups nicht nur gespeichert, sondern auch miteinander verglichen werden können, hil uns bei Audits ganz enorm. Die Soware ist gesetzt: alle neuen Projekte werden standardmäßig in versiondog angelegt. Es gibt keinen Grund, warum wir je wieder auf das System verzichten sollten.“ Gilles Gaeng, technischer Leiter Instandhaltung & IT bei thyssenkrupp Automove Systems GmbH grammstände veraltet waren. Eine Sicherung der aktuellen letzten Version gab es nicht! Nun war Handeln angesagt, denn nach diesem Vorfall forderte Smart eine sichere Lösung, um solche Sllstän-de zukünig zu vermeiden. Bis dahin war man bei der Dokumentaon von Sowareständen zwar ambioniert, aber diese nicht durch-strukturiert. Instandhalter neigten dazu, die jeweils aktuelle Version auf ihrem Rechner zu speichern. Das ge-nügte Gaeng nicht, erst recht nicht mehr nach dem Sllstand. Zudem waren die SPSen noch nicht in das Pro-dukonsnetz angebunden. Schnell war mit Hilfe von AUVESY eine Strategie entwickelt, in welchen Schrien versiondog eingeführt wer-den sollte. „Da haben wir viel Unterstützung bekommen“, berichtet Gaeng. Zunächst wurde eine neue Netz-werkinfrastruktur geschaffen, innerhalb welcher alle relevanten Steuerungen und Module miteinander kom-munizieren und Daten austauschen können. Jede Linie, jede Maschine, jede SPS – alle waren zu verkabeln und an das neue Produk- onsnetzwerk anzuschließen. Anschließend wurde mit Hilfe von AUVESY Linie für Linie in versiondog angebunden. Viel Zeit haen Gaeng und sein Team dafür nicht. Der Einseg in die Praxis und das Einarbeiten der Instandhalter waren gegen die Kabelzieherei eine einfache Übung. Gaeng selbst hae alle Jobs im sogenannten AdminClient eingerichtet und – obwohl selbst versiondog Neuling – seinen Mitarbeitern die ersten Schrie beigebracht: „Nach maximal drei Stunden Schulung kann jeder Mitarbeiter im UserClient mit versiondog arbeiten“ Für die tägliche Arbeit müssen die Techniker nur wissen, wie man Programme vom Server zieht, wie man sie wieder eincheckt und welche Kommentare zu do-kumeneren sind. Berührungsängste gab es offenbar keine. Inzwischen gehört versiondog zu den täglichen Standardabläufen. Zeitersparnis durch automasche Sicherung Insgesamt 105 Datensicherungen, sogenannte Jobs, werden regelmäßig durchgeführt. Darunter sind Daten-bausteine, die alle fünf Minuten gesichert werden, SPSen, von denen einmal pro Tag ein Backup gezogen wird und Schraubersteuerungen mit wöchentlicher Datensicherung. Diese Intervalle werden bei Bedarf angepasst. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Steuerungen der Verschraubungssta- onen, denn es werden sowohl die Daten aller Leistungskarten, Netzwerkarten etc. als auch alle Schraubparameter dokumenert. Das ist von großem Vorteil, da diese Daten auch als Nachweis korrekter Schraubverbindungen gegenüber dem Kunden dienen. Bis zur Einführung von versiondog mussten alle Daten zeitaufwendig aus 96 Kanälen von Hand gespei-chert werden. Da dies rund fünf Minuten pro Sicherung plus die Zeit von Einsatzort zu Einsatzort in Anspruch nahm, wurde nur alle sechs Monate ein Backup erstellt. Gaeng: „Jetzt sparen wir viel Zeit, die Daten sind jederzeit abruar und ich kenne immer den aktuellen Stand. Bei der Sicherung kann keine SPS mehr vergessen werden. Ich weiß, dass wir gut gerüstet sind.“ Seite 2/4

REFERENZ THYSSENKRUPP Instandhalter kann dann vor Ort die Schraubersteuerung neu starten und damit einem Ausfall vorbeugen. Auch externe Dienstleister haben einen „User-Zugriff“ Vielfälge Dokumentaon Einen weiteren zusätzlichen Nutzen entdeckte Gaeng erst im Betrieb: „Dass die Backups nicht nur gespeichert, sondern auch miteinander verglichen werden können, hil uns bei Audits ganz enorm.“ Selbst bei internen Audits werden solche Informaonen und Daten von Smart abgerufen. Solche internen Audits finden zwei Mal im Jahr sta. Hinzu kommen noch TÜV Audit, ISO Audit und IATF Audit – es summiert sich übers Jahr. Nun kann Gaeng per Knopfdruck dem Auditor alle wichgen Informaonen zur Verfügung stellen – zu jeder Zeit und ohne Vorbereitung. Besonders wichg: aktuelle Programmstände liegen nicht mehr auf unterschiedlichen, lokalen Rechnern, son-dern sind zentral gesichert. Über den AdminClient kann Gaeng die Konfiguraon anpassen. Bei einem neuen Anlagenabschni würde er beispielsweise kürzere Backup-Abstände wählen, die mit der Zeit dann verlängert werden. versiondog ist für ihn zudem zu einem wichgen prävenven Analysewerkzeug geworden. Denn er hat festge-stellt, dass versiondog bei krischen Netzwerkverbindungen der Schraubeinheiten eine Fehlermeldung anzeigt. Ein Alle einzelnen Komponenten entlang der Linie „spielen mit“. Gaeng: „Alles, was uns von AUVESY zugesichert wurde, funkoniert. Der Support ist dabei sehr reakv.“ Die Akzeptanz bei Mitarbeitern ist hoch. Zwei Gründe macht der technische Leiter dafür geltend. Erstens wur-den alle Mitarbeiter umfassend mit der Bedienung von versiondog vertraut gemacht, zweitens enallen er-müdende Diskussionen darüber, wer wann welche Änderungen an einem Programm vorgenommen hat, weil jede Änderung dokumenert und bei thyssenkrupp zwingend kommenert wird. Jeder Instandhalter hat einen UserClient auf seinem Rechner und externe Dienstleister arbeiten mit einem eigenen Login. So werden alle Änderungen über diese einheitliche und einfache Oberfläche verwaltet. Trotz allem können die Techniker mit den gewohnten Editoren arbeiten, da diese in versiondog hinterlegt sind. Seit der Einführung hat sich versiondog schon mehr als einmal bezahlt gemacht. Gaeng berichtet: „Im grafi-schen Vergleich sind Unterschiede sofort erkennbar und ich erhalte direkt eine Nachricht, wenn Änderungen nicht versioniert wurden.“ So konnte Gaeng z.B. nach dem Einsatz eines externen SPS-Programmierers einen größeren Schaden verhindern. Als am nächsten Morgen die Linie stand, verglich er die letzten Versionen mit-einander und spielte die alte fehlerfreie Version umgehend wieder zurück. Gaeng: „Die Soware ist gesetzt: alle neuen Projekte werden standardmäßig in versiondog angelegt. Es gibt keinen Grund, warum wir je wieder auf das System verzichten sollten.“ Picture Credits: © thyssenkrupp Automove Systems GmbH Seite 3/4

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