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Anwenderbericht - versiondog im Einsatz bei CERN

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REFERENZ

REFERENZ CERN Man muss 100 m in die Tiefe fahren, um ihn zu erreichen. Und dann benötigt man ein Fahrrad, um der Röhre zu folgen. Sie verläuft ringförmig und ist 27 km lang. Einige tausend Magnete, teilweise groß wie Container, Kabel, gigantische Detektoren und Computer gehören zur Einrichtung. Geforscht wird letztlich nach den kleinsten Teilchen der Materie. Zum Beispiel um die Frage, warum im Universum wesentlich mehr Materie als Antimaterie vorhanden ist, zu beantworten. Dazu werden mit Hilfe von Magneten Elementarteilchen auf dieser 27 km langen Rennstrecke auf nahezu Lichtgeschwin- „Wir haben deutlich an Sicherheit und Qualität gewonnen, was die Datenverfügbarkeit unserer Applikationen mit vielen speicherprogrammierbaren Steuerungen des CERN anbelangt. Wir sind durch versiondog auf eine neue, qualitativ höhere Ebene gestiegen.“ Änderungen sind nun sichtbar In den Hilfs- und Versorgungseinrichtungen des CERN (z.B. Kryotechnik, Kühlung, Klimatisierung, Gasversorgung, Elektrizität, Verriegelung, etc.) werden permanent Anpassungen an den Steuerungssystemen vorgenommen. Der Bereich Kryotechnik spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle, da die Magnete des Teilchenbeschleunigers LHC für den Betrieb konstant auf einer Temperatur von 1,9 Kelvin (-271 Grad Celcius) gehalten werden müssen. Vor versiondog waren Programmänderungen nicht für alle sichtbar bzw. erkennbar. Mit versiondog läuft es anders und besser: Egal wann und wo ein Mitarbeiter Änderungen vornimmt, werden diese zentral erfasst, dokumentiert und gespeichert. Jeder Verantwortliche kann die Daten nun abrufen und einsehen. D. h. mit versiondog greifen nun alle Mitarbeiter auf den gleichen Softwarestand zu. Die letzte freigegebene Version ist zentral abgelegt und wird regelmäßig gesichert und Änderungen von Kollegen können nicht mehr ungewollt überschrieben werden. Derzeit arbeiten bereits 10 Teams zur Verwaltung von rund 500 Steuerungssystemen mit versiondog. In naher Zukunft sollen bis zu 1.500 im CERN verbaute Komponenten in versiondog integriert werden. versiondog bringt Sicherheit Jerónimo Ortolá Vidal, Automation Engineer der Industrial Controls und Safety Systems Group des CERN Die Verantwortung und Verwaltung der einzelnen Prozesse und Steuerungssysteme liegt in den Händen der jeweiligen Abteilungen. Ortolás Abteilung bietet hierbei einen Support Service an. Um die Prozesse abteilungsübergreifend zu homogenisieren, wurde daher nun den Einsatz von versiondog initiiert. So gewinnen die Verantwortlichen deutlich mehr Übersicht über Prozesse und aktuelle Zustände. Bei Eingriffen in ein Programm sind die Änderungen für jeden nachvollziehbar und sichtbar. Diese können auch wieder rückgängig gemacht werden. Ein Backup aller Daten findet einmal pro Woche statt. digkeit, d. h. ca. 300.000 km pro Sekunde, beschleunigt. In bestimmten Zonen prallen sie aufeinander und zerplatzen. Mit Hilfe riesig dimensionierter Detektoren versucht man nun, die Spuren, die die Partikel hinterlassen haben, zu finden und zu analysieren. Um die gewaltigen Datenmengen zu sichten und auswerten zu können, wurde das Worldwide LHC Computing Grid (WLCG), ein weltweit verteiltes Rechen- und Speichernetzwerk, entwickelt. Es ermöglicht die Verarbeitung der enormen Datenmenge von 30 PetaBytes. Seite 2/4

REFERENZ CERN versiondog liefert eine zentrale Übersicht aller Sicherungen Ihrer Automatisierungskomponenten. „Die Fehler bei Programmanpassungen sind durch versiondog auf ein absolutes Minimum reduziert worden“, beschreibt Ortolá. „Die zentrale Datenablage garantiert, dass stets mit der aktuellsten und zuletzt freigegebenen Programmversion gearbeitet wird.“ Kommt es tatsächlich einmal zu einem Systemausfall, ist die letzte Version sofort wieder abrufbar. Zudem ist jederzeit sichergestellt, dass die produktive Online-Version, die in der Steuerung läuft, auch der Version entspricht, die zuletzt auf dem Server abgelegt wurde (Offline-Version). Vor dem Einsatz von versiondog blieben Änderungen oft unbemerkt. Dies kann durch den regelmäßigen Online-Offline- Abgleich nun nicht mehr passieren. Werden nicht übereinstimmende Versionen entdeckt, informiert das System den Administrator per E-Mail. versiondog hat so zu einer qualitativen Verbesserung und Standardisierung der Arbeit im CERN geführt. Lebendige Zusammenarbeit Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit in einer Einrichtung wie CERN ist nie beendet. So arbeitet Ortolá stets daran, versiondog an den individuellen Bedarf der Forschungseinrichtung anzupassen. Unterstützung hierfür findet er direkt beim Datenmanagementspezialisten AUVESY, wo er die entsprechende Hilfestellung und Beratung bei notwendigen Systemanpassungen oder Konfigurationen erhält. Ortolá resümiert: „versiondog ermöglicht uns die zentrale Datensicherung und –verwaltung aller Steuerungssysteme am CERN. Dies ist ein wesentlicher Aspekt für die Organisation und macht versiondog zu einem wertvollen Hilfsmittel.“ Seite 3/4

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