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2016-03 handling - Datenmanagement mit versiondog

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2016-03 handling - Datenmanagement mit

Zur Sache Wachhund für die Software Datenmanagement-System Versiondog. Je höher der Automatisierungsgrad in der Produktion, umso wichtiger ist eine Abstimmung aller prozessbeteiligten Einheiten aufeinander. Es sind immer wieder Optimierungen des Produktionsprozesses erforderlich, um auf die wechselnden Zielgrößen reagieren zu können. Für die Automationssoftware ist es sinnvoll, ein Managementsystem zu installieren, das über Änderungen wacht und den Anlagen jeweils die aktuell gültige Version zur Verfügung stellt. (Fotos: Auvesy) 6 handling 3/2016 Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, eben diese Optimierungen entsprechend zu verfolgen und eine Dokumentation aufrufen zu können. Nun ist natürlich nicht nur die letzte Änderung von Relevanz, sondern auch die direkte Nachverfolgung ab der Basisversion über alle zurückliegenden Systemanpassungen. Denn gerade im regulierten Umfeld sind eine exakte Änderungshistorie und die entsprechende Dokumentation unerlässlich. Um diese Anforderungen in der Praxis umzusetzen, steht mit „Versiondog“ von Auvesy ein Datenmanagementsystem zur Verfügung, mit dem herstellerübergreifend die Programme und Daten von SPS, NC, Visu, Roboter, Frequenzumrichter und anderen Automatisierungskomponenten versioniert und nachverfolgt werden können. Das System basiert im Wesentlichen auf drei Fundamenten. Eine wesentliche Grundaufgabe der Versionsverwaltung besteht darin, exakt eine gültige Version für einen Datensatz (im Sinne von NC- Programm, SPS-Programm oder Konfigurationsdatei) bereitzustellen. Dies bedeutet, dass es per se auch nur eine aktuell gültige Version geben kann. Hier ein paar Beispiele: Üblicherweise sind mehrere Kollegen aus der Instandhaltung und Projektierung an den Programmänderungen eines Produktionsprozesses beteiligt. Nicht jede Änderung bleibt auf Anhieb ohne Nebeneffekte. Gerade um einen Produktionsablauf nicht zu beeinträchtigen, muss eine vermeintliche Optimierung erst validiert werden, bevor sie eine Freigabe erhält. Mit manuellen und individuellen Versionierungs- und Verwaltungsmaßnamen der Daten lassen sich weder Durchgängigkeit noch Nachhaltigkeit erreichen. Das Versiondog-System greift genau hier: Die aktuell gültige Version eines Programms wird als jene definiert, die zuletzt zentral auf dem Serversystem abgelegt wurde. Der Zugriff auf die aktuell gültige Version im zentralen Serverarchiv erfolgt durch einen Anforderungsvorgang, den „Check-Out“. Optimierungen im Automatisierungsprogramm werden durch das Zurückspielen des neuen Standes auf den Server freigegeben („Check-In“). Die gleichzeitige Bearbeitung des Programms durch mehrere Anwender, die gegebenenfalls nichts voneinander wissen, wird unterbunden. Dies wird durch die Möglichkeit der „exklusiven Bearbeitung“ eines Projektes sichergestellt. Versionierung und Änderungshistorie Zur Gewährleistung einer verlässlichen und lückenlosen Nachvollziehbarkeit der Änderungen am Produktionsprozess ist es erforderlich, dass für jede Anpassung eines Softwareprogramms der Anlass, der Zeitpunkt und die Verantwortlichkeit dokumentiert werden. So einfach und einleuchtend dies auch klingen mag, genauso herausfordernd stellt sich dies in der Realität dar. Ein wesentlicher Grund hierfür mag sein, dass der Vorgang des Dokumentierens nicht zwingend als Bestandteil der Programmänderung, sondern eher als lästige Nacharbeit eingestuft wird. Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich, dass www.handling.de

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