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Whitepaper - 7 Mythen der Versionsverwaltung

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Vorwort: Versions- und

Vorwort: Versions- und Datenmanagement in der industriellen Automatisierung Das Thema Versionsmanagement taucht immer wieder auch im Umfeld der Automatisierung auf. Oft wird hierbei in gleichem Atemzug die Datensicherung bzw. das Datenmanagement adressiert. Wer sich mit höherer Programmiersprache beschäftigt, weiß, dass die Versionsverwaltung ein elementares Werkzeug in der Softwareprogrammierung bzw. im Programmierungsprozess darstellt um die Entwicklung abzusichern, zu optimieren und flexibler zu gestalten. In der Automatisierung bzw. Automatisierungstechnik hingegen gewinnt das Thema erst jetzt vermehrt an Relevanz, denn der steigende Kosten- und Zeitdruck zwingt Anlagenbetreiber die Anlagenverfügbarkeit hoch bzw. Stillstands- und Wiederanlaufzeiten möglichst gering zu halten. Zum Knackpunkt werden häufig Änderungen an Steuerungsgeräten wie SPSen, die bei Fehlern in der Programmierung schnell zu einem Anlagenstillstand oder einer Fehlproduktion führen können. Der Bedarf, Änderungen an EN 61131-Programmen überwachen, nachverfolgen, vergleichen und sichern zu können, ist somit konkret vorhanden. Der Einführung eines Versionsmanagement- bzw. Datenmanagementsystems stehen Produktionsverantwortliche bzw. Mitarbeiter jedoch weiterhin kritisch gegenüber. Oft geht eine manuelle Verwaltung auch tatsächlich jahrelang gut, wobei die Daten nur mutmaßlich gesichert und über verschiedene Tools verwaltet werden. Dabei bleibt unbeachtet, dass die Anzahl an Bearbeitern, Geräten und damit Daten & Fehlerquellen im Laufe der Zeit stetig steigt. Mit dem ersten größeren Störungsfall, der unnötige Mehrkosten und Zeitaufwand verursacht, schärft sich das Bewusstsein. Es wird deutlich, dass eine rein manuelle Versionsverwaltung wohl ein wenig zu kurz gedacht war und sich die Investition für ein Versionsmanagementsystem an dieser Stelle bereits schon amortisiert hätte. Und wir alle wissen: der Automatisierungsgrad wird in den kommenden Jahren mit Blick auf Themen wie Industrie 4.0 und Digitalisierung keinesfalls abnehmen – ganz im Gegenteil… Dieses Whitepaper greift die sieben größten Hemmschwellen („Mythen“) bezüglich Versions- und Datenmanagement auf und diskutiert diese vor dem aktuellen Stand der Technik. Eine kritische Betrachtungsweise ist weiterhin angebracht, jedoch nicht, wenn es um das „Ob“, sondern um das „Womit“ bzw. „Wie“ geht. Als Anwender werden Ihnen verschiedenste Lösungen am Markt angeboten, die Sie mit Hilfe des Whitepapers auf Anwendbarkeit und Nutzen abprüfen sollten. Silke Glasstetter - Head of Marketing, AUVESY GmbH 1

Versionsmanagementsystem ist unnötig – unsere Anlage läuft doch auch ohne entsprechende Softwareunterstützung 1.Ein schon jahrelang Ohne moderne Versionsverwaltung und zeitlich abgestimmte bzw. festgelegte Upload-, Download- und Vergleichsprozesse können Sie niemals sicher sein, dass der Software-Stand, der Ihre Anlage steuert, auch der Version entspricht, die Sie zuletzt freigegeben haben. Ohne Abgleich von Online (Anlage)- und Offline (Server)-Stand sowie einem detaillierten (grafischen) Vergleich von unterschiedlichen Versionenständen betreiben Sie die Anlage quasi blind! Aktuelle Versionsverwaltungssysteme bieten somit eine wasserdichte Backup-Strategie - und dies sogar werksübergreifend. Denn auch gesicherte Daten von verteilten Anlagen bzw. Standorten lassen sich über den zentralen Speicher synchronisieren und Versionsunterschiede feststellen. 2

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