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SPS Whitepaper - Datenmanagement in der Automatisierungstechnik mit AUVESY

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Bild: Auvesy GmbH & Co

Bild: Auvesy GmbH & Co KG Bild 2: Brückenschlag zwischen ‘Information Technology’ (IT) und ‘Operation Technology" (OT) − ein Kernthema der Produktion Die Herausforderung der Änderungsdokumentation Zur Gewährleistung einer verlässlichen Nachvollziehbarkeit der Änderung am Produktionsprozess ist es erforderlich, dass für jede Anpassung eines Softwareprogrammes der Anlass, der Zeitpunkt und die Verantwortlichkeit dokumentiert werden. So einfach und einleuchtend dies auch klingen mag, genauso herausfordernd stellt sich dies in der Realität dar. Ein wesentlicher Grund hierfür mag sein, dass der Vorgang des Dokumentierens nicht zwingend als Bestandteil der Programmänderung sondern eher als lästige Nacharbeit eingestuft wird, die dann meistens situationsbedingt zu kurz kommt. Obwohl die Notwendigkeit der Dokumentation unumstritten ist, wird sie durch folgende Aspekte erschwert: • Oftmals erfolgt die Dokumentation der Programmänderung deutlich zeitlich nachgelagert • Zeitmangel und Projektdruck • Die Änderungen erscheinen plausibel und selbsterklärend • Fehleinschätzung bezüglich dessen, was für andere wichtig ist, zu wissen Die Herausforderung der Produktionsüberwachung Um eine durchgängige Qualität und Produktivität der Fertigungsprozesse sicherstellen zu können, ist es erforderlich, dass alle prozessbeteiligten Module hinsichtlich ihrer Programme und Parametrierung auf dem aktuellsten Stand sind. Doch was genau ist der aktuellste Projektstand eines Automatisierungsgerätes? Es ist genau derjenige, der eindeutig als solcher festgelegt worden ist und somit auch in jeder Steuerung tatsächlich zu laufen hat. Und genau hier lässt sich tägliche Herausforderung durch folgende Fragen ableiten: • Wie kann sichergestellt werden, dass genau der Projektstand in einer Steuerung aktiv ist, der auch tatsächlich dort laufen sollte? Oder anders: wie wird bezogen auf das Onlineprojekt aus einer Vermutung tatsächliches Wissen? • Sollte der Projektstand in einer Steuerung von der freigegebenen Version abweichen, wie kann dann die Änderung identifiziert werden? Wie viele Änderungen wurden vorgenommen und welche Auswirkung ist durch diese Änderung für den Fertigungsprozess zu erwarten? • Sollte eine Änderung in der Steuerung eine kritische Auswirkung auf den Prozess haben, so stellt sich die Frage, wie lange diese Änderung bereits in der Steuerung residiert? Kam es bereits zu Qualitätsverlusten im Produkt? Wer hat die Änderung warum veranlasst? • Sollte eine Änderung in der Steuerung eine deutliche Prozessoptimierung darstellen, wurde dann die Optimierung durchgängig im gesamten Prozess eingeführt? Tatsache ist: wenn wirklich sichergestellt ist, dass alle Geräte eines Fertigungsprozesses einen Projektstand geladen haben, der nachvollziehbar auch dem Projektstand entspricht, der zuletzt freigegeben wurde, genau dann treffen folgende Aussagen absolut zu: • Da der letzte Projektstand eines Gerätes bekannt ist, so kann jederzeit ein Disaster Recovery mit minimalen Stillstandzeiten durchgeführt werden. • Es ist eine neutrale Analyse des Fertigungsprozesses möglich. Alle Erkenntnisse können als Optimierungen direkt in die aktuelle Projektierung überführt werden. Resultierende Anforderungen Ausgehend von den oben aufgeführten Herausforderungen, lassen sich schließlich die Anforderungen an das Datenmanagement für die automatisierte Produktion ableiten: • Zentrale Verfügbarkeit und transparente Ablage der aktuellsten Version aller produktionsrelevanten Projekte • Durchgängige Versionshistorie der Projekte • Geführte Unterstützung der Dokumentation aller Projektänderungen • Durchgängige Nachvollziehbarkeit, was von wem wann weshalb geändert wurde • Vergleichsmöglichkeit von unterschiedlichen Versionen bis hin zurück zur Basisversion (Life-Cycle Management) • Sicherstellung, dass das Programm in der Steuerung (Online-Stand) der aktuellen Version (Offline-Stand) auf dem Server entspricht 4

• Zuverlässige Bereitstellung eines Projektstandes zur Wiederherstellung des letzten Online-Standes (Disaster Recovery) Eine softwaretechnische Lösung Damit sind eigentlich auch schon die ‘must haves’ eines Change Management-Systems, das auf der Höhe der Zeit − oder ‘state of the art’ – ist, formuliert. Dazu gehören neben der Einlösung der oben aufgestellten Anforderungen gerade auch Stichworte wie Usabilty, intuitive und dadurch leicht verständliche und dadurch auch im Unternehmen schnell kommunizierbare Handhabung, verbunden mit der Automa- tisierung gerade jener Prozesse, die bei manuellen Abläufen am meisten leiden oder Leidensdruck erzeugen. Dieses Versprechen löst versiondog, Auvesys Systemlösung für das sichere Software- und Datenmanagement ein und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und kosteneffizienten Produktion, zur Anlagensicherheit und Prozessoptimierung − eine Einschätzung die ihre Bestätigung nicht zuletzt durch den weltweiten Einsatz in allen Branchen der mit Automatisierungstechnik findet. ■ www.versiondog.de Autor: Dr. Tim Weckerle, Leiter Entwicklung, Auvesy GmbH & Co KG, Landau Autor: Dr. Reiner Weick, Marketing, Auvesy GmbH & Co KG, Landau 5

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