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Digitalisierung: Maschinenbau im Wandel

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Digitalisierung: Maschinenbau im

FACHARTIKEL Maschinenbau im Wandel Maschinen- und Anlagenbau Digitalisierung bringt Schwung in die Branche Der Maschinen- und Anlagenbau verändert sich durch die Digitalisierung rasant, doch die Prognosen sowie die Zukunftserwartungen einiger deutscher Unternehmen sehen, trotz derzeit noch weitestgehend stabiler Situation, oft alles andere als rosig aus. Hierfür sind verschiedene Faktoren verantwortlich: • Auch vor den etablierten Maschinenbauern macht der Fachkräftemangel nicht halt. Dies treibt einerseits die Automatisierung stark voran, lässt andererseits aber auch die Personalkosten steigen. • Varianz und Vielfalt der Teile nehmen zu, während gleichzeitig die Losgrößen sinken. Rahmenaufträge werden immer seltener abgeschlossen. Der administrative Aufwand der Auftragsbearbeitung und -abwicklung bleibt jedoch gleich hoch und kostenintensiv. • Die schlechte Konjunkturentwicklung und die prekäre politische Lage in den wichtigsten Absatzmärkten China, USA und Großbritannien tragen zur Unsicherheit bei. • Zusätzlich droht der technologische Vorsprung, der deutsche Unternehmen lange Zeit zu Marktführern gemacht hat, zu schrumpfen. Die Ursachen dafür werden beispielsweise im Vergleich zu China in zu langen Entwicklungszeiten sowie fehlenden regionalen und nationalen Strategien zur besseren Nutzung der Wertschöpfungsketten gesehen. • Industrie 4.0 und die Ablösung der vorhandenen Technologien haben in vielen Chefetagen noch keine Priorität und erhalten somit nicht die erforderliche Bedeutung. Dies liegt sicherlich auch daran, dass es sich bei vielen Entscheidern in der Führungsebene - vor allem familiengeführter Unternehmen - nicht um Digital Natives handelt und es ihnen, schon generationsbedingt, an der erforderlichen Medienkompetenz sowie an der damit verbundenen Risikobereitschaft mangelt. Was können Maschinenbauer tun, um sich von der globalen Konkurrenz abzusetzen? Unternehmen können sich nur optimal positionieren, wenn sie mehr bieten als andere. Agilität und Flexibilität werden immer wichtiger. Bietet die Konkurrenz dieselbe Technologie in kürzerer Zeit zum günstigeren Preis an, können zusätzliche Dienstleistungen ein herausstechendes Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt sein. Die Anforderungen verschieben sich von rein technologieorientierten Angeboten zu mehr zusätzlich geforderten Dienstleistungen. Ganz klassisch können dies die Inbetriebnahme vor Ort, die Schulung der Anwender, Instandhaltung und Lieferung der Ersatzteile sein. Wenn es darum geht, sich für die Wartung und Reparatur langfristig an einen Hersteller zu binden, haben ortsansässige Unternehmen einen Standortvorteil. Seite 1/4

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